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Zerinas Weg aus der Essstörung: „Dieser hoffnungslose Fall überlebt das Jahr nicht!“ – Blogbanner von FemBaLina
Kundenerfolge
25. September 2026· 13 Min. Lesezeit· Zuletzt aktualisiert: 28. September 2026

„Sie dachte, ich sterbe!“ – Besessen vom Hungern: Zerinas Essstörung Recovery

🎧 Lieber hören? Hier geht’s zur Folge

⚠️ Wichtig vorab

Vorab: In der Folge und hier geht's offen um Essstörungen und auch um Suizidgedanken. Wenn du dich psychisch nicht in der Lage fühlst, das zu lesen oder zu hören, ist das keine Schande. Lies es dann nicht allein. Das hier ist Zerinas persönliche Geschichte, keine Anleitung. Essstörungen sind ernste Erkrankungen. Wenn du selbst betroffen bist, such dir bitte professionelle medizinische und therapeutische Hilfe.

Selbst ihre Eltern waren sich sicher: Zerina kommt nicht lebend über November und Dezember ins neue Jahr. Das war keine Übertreibung. Das war das Ergebnis aus 13 Jahren Magersucht, Bulimie und Rumination und der Tatsache, von sechs verschiedenen Therapeuten als „hoffnungsloser Fall“ abgestempelt zu werden. Keine Klinik war mehr bereit, ihr zu helfen.

Zerina kam im November 2022 zu mir in die Begleitung. Nach einem halben Jahr, im Frühjahr 2023, haben wir zusammen eine Podcast-Folge aufgenommen.

Wenn sie hier von „gestern“, „letztem Jahr“ oder „seit sechs Monaten“ spricht, meint sie deshalb den Stand von damals. Hier liest du ihre Geschichte in ihren Worten.

Das erwartet dich

  1. Wie alles anfing
  2. Leistungsdruck und der Rückfall
  3. 2022: „mein Endjahr“
  4. Wie Zerina und ich zueinander fanden
  5. Der Start: erst ein fester Plan
  6. Ihre Eltern
  7. Sechs Monate später: Was sich verändert hat
  8. Was die Essstörung ihr genommen hat
  9. Zerinas Rat an dich
  10. Das schreibt Zerina
  11. Wie es Zerina heute geht

Wie alles anfing

„Vor 13 Jahren hab ich angefangen, Essstörungen zu entwickeln“, erzählt Zerina. „Schon mit sechs, nach dem Tod meiner Oma. Bei mir war das zuerst die Bulimie und diese Süchte. Dann kam die Rumination. Die hat mit acht Jahren angefangen und ist wieder weggegangen, weil sie in die Bulimie übergegangen ist.“

Dazu kam von Anfang an der Druck, gut sein zu müssen.

„Ich wollte immer gut in der Schule sein. Im Nachhinein hab ich gemerkt: damit ich den anderen gefalle, damit ich was bin. Ich hab die Hausaufgaben von den anderen gemacht, und dann war ich die Coole. Zu Treffen eingeladen wurde ich trotzdem nicht.“

„Mit 10 bis 13 hatte ich eine sehr depressive Phase, auch mit Suizidgedanken.“ Mit 13 kam sie in die Klinik, ungefähr achteinhalb Wochen lang.

„Ich hab mir von Anfang an gesagt: Ich bin jetzt hier und ich hör jetzt auf. Ich hab gar nicht mehr erbrochen, und mir ging's gut, weil ich's für mich gemacht hab.“

Zweieinhalb Jahre lang ging das gut. „Ich hab angefangen zu leben. Ich war glücklich.“

Leistungsdruck und der Rückfall

„Der Leistungsdruck in der Schule ist geblieben. Ich wollte trotzdem immer die Beste sein. Wenn mein Notendurchschnitt am Ende des Schuljahres nicht besser als 1,5 war, war ich nicht gut genug.“

Nach dem Realschulabschluss hatte Zerina ihren letzten Termin bei ihrem damaligen Therapeuten.

„Es war alles okay, ich hab mein Leben gelebt. Und dann sagt er: Du musst ja nicht mehr zunehmen, jetzt reicht's. Er hatte immer gesagt: Lebe dein Leben, sei glücklich. Und jetzt war ich auf einmal wieder zu viel.“

Sie wollte unbedingt in ihr Abschlusskleid passen und fing an abzunehmen.

Beim letzten Gespräch im Juli 2019 scherzte ihr Vater mit dem Therapeuten, und der sagte: „Fragen Sie Ihre Tochter.“ Zerina: „Das hat mir wieder einen Push gegeben: Okay, jetzt ist gut, mach weiter so.“

Auf dem Gymnasium verstärkte sich der Druck noch: „Ich bin nicht genug, weil ich von der Realschule komme. Ich bin nichts, ich muss jetzt alles geben.“

Und dann: „Wie hab ich diesen Druck abgelassen? Ab Oktober 2019 hatte ich den Rückfall. Ich hab wieder angefangen zu erbrechen, weil ich diesen Druck in mir hatte. Ich will perfekt sein.“

Diesen Kreislauf kenne ich aus eigener Erfahrung. Man rutscht ins Kompensieren und merkt oft erst hinterher, was dabei geschieht.

2022: „mein Endjahr“

„2022 war mein Endjahr. Körperlich und psychisch war ich am Ende“, sagt Zerina.

„Ich bin immer noch dankbar. Ich frag mich jedes Mal, wie ich es geschafft hab zu überleben und dass meine Organe so geblieben sind, wie sie sind.“

„Ich hab immer gesagt: Ich schaff das alleine, ich brauch keine Ärzte und keine Psychologen. Aber ich bin im Teufelskreis geblieben. Einen Tag ging's gut, abends hab ich wieder mit meinen alten Mustern angefangen.“

Hilfe hatte sie schon oft gesucht: Kliniken, sechs verschiedene Therapeuten, Coachings, Mentorings. Nichts davon hat ihr wirklich geholfen, im Gegenteil.

Ihre erste Therapeutin sagte ihr, als sie noch ein junges Mädchen war und vom Erbrechen erzählte: „Wenn es dir gut damit geht, dann mach halt weiter.“ Zerina: „Danach hab ich nichts mehr gesehen.“

Ihre Eltern standen die ganze Zeit hinter ihr. „Ihnen waren die Hände gebunden. Sie haben gesagt: Wenn's ihr damit gut geht, dann lieber lebt sie, als dass wir sie verlieren.“

Und: „Letztes Jahr [2022] hatte ich nicht mal mehr die Kraft, aus dem Auto zu laufen, wenn ich bis 18 Uhr in der Schule war. Mein Vater hat mich durch den Hof und das Treppenhaus getragen.“

„Mein Vater ist morgens an meine Tür gekommen, um zu sehen, ob ich noch lebe. Meine Mama hat nachts geguckt, ob ich noch atme.“

Und: „Die Essstörung hat meinen Charakter verändert, negativ gemacht. Ich hab drei Monate lang nicht mit meinem Vater gesprochen, weil ich ihn auf einmal gehasst hab. Ich hab jeden in meinem Umkreis ignoriert.“

Zerina und ihre Familie waren sich sicher: Sie erlebt 2023 und ihren 20. Geburtstag nicht mehr. Zerina sagt es selbst: „Ich war an meinem schlimmsten Punkt. Ich weiß, dass ich das Jahr 2023 nicht mehr gesehen hätte.“

Wie Zerina und ich zueinander fanden

„Ich hatte schon länger Kontakt mit einer Freundin, die selbst Coachings gibt“, erzählt Zerina.

„Ich wollte ein Coaching bei ihr machen, weil ich nur sie kannte. Sie hat mir geschrieben, dass sie jemanden kennt, die so ähnlich ist wie ich.“

„Ich hab mir dein Profil angeguckt und deine Highlights mit einer ehemaligen Klientin, die auch Bulimie hatte. Das hat mich so mitgenommen. Ich hab mir gesagt: Ich schaff das auch. Wenn das jemand mit ihr geschafft hat, versteht sie mich.“

Zerina schrieb mir, sie habe eine Vergangenheit mit Essstörungen und Wettkampfambitionen, und fragte, ob ich ihr das empfehlen würde. Ich schickte ihr eine Sprachmemo, und wir vereinbarten ein Erstgespräch.

Schon nach den ersten fünf Minuten unseres unverbindlichen Telefonats konnte sie vor Freudentränen kaum sprechen. Zerina: „Nach dem ersten Gespräch hab ich gemerkt, dass du mich verstehst. Da hab ich übelst geheult.“

Endlich fühlte sie sich verstanden und nicht mehr allein. Alle weiteren Erstgespräche mit anderen Coaches hat sie abgesagt, denn sie wusste: „Lina ist meine Rettung!“

Ich habe die Verzweiflung gespürt. Ich hatte Gänsehaut von oben bis unten.

Ich stand selbst einmal an diesem Punkt und habe mich immer allein gefühlt. Ich war mir der Gefahr bewusst. Zugleich habe ich gespürt: Da ist etwas.

Ich habe nie an ihrem Willen gezweifelt. Von der ersten Sekunde an habe ich gespürt, dass Zerina mich braucht und dass ich ihr geben kann, was sie für ihre Recovery so dringend braucht.

Ich wollte nicht irgendwann zurückblicken und denken müssen: „Hätte ich ihr doch nur geholfen.“ Sie im Stich zu lassen kam nicht in Frage.

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Der Start: erst ein fester Plan

Zerina kam im November 2022 zu mir in die Begleitung. „Gerade die erste Zeit war richtig schwierig“, sage ich ihr in der Folge.

„Als wir besprochen haben, wie wir das mit dem Essen machen, haben wir gesagt: erst mal ein fester Plan. Du hast sehr wenig gegessen und hattest ein schlechtes Gefühl dabei.“

Zerina: „Als der Ernährungsplan kam, war erst mal: Lina, ich kann das nicht.“

Ich: „100 Nachrichten hab ich bekommen. Ich kann das nicht, ich will nicht mehr, ich will zurück. Und zwischendurch immer wieder: Ich würde am liebsten das Coaching abbrechen. Dann haben wir telefoniert. Und plötzlich war die Welt wieder heil.“

„All-in wäre als Anfangsstrategie das Schlimmste für mich gewesen“, sagt Zerina.

„Durch den Plan hab ich gemerkt: Ich akzeptier, dass ich so viel esse, und ich bin satt. Nach einer Woche war das Gefühl nach einem Fressanfall nicht mehr da, weil ich genug hatte. Ich hab meinem Körper gegeben, was er gesucht hat.“

Ich: „All-in mach ich gar nicht. Wir suchen erst die Strategie, die für dich passt, und dann laden wir Intuition ein. Ein Ernährungsplan muss nicht steif sein.“

Zum Zeitpunkt der Aufnahme tauschte Zerina gelegentlich etwas aus, ohne mich zu fragen: „Ich lass viel mehr Intuition zu. Es tut mir so gut, das zu essen, worauf ich wirklich Lust hab.“

Zerina erinnert sich an den Dezember 2022: „Ich hatte den Adventskalender und Angst vor den Proteinriegeln. Wir haben das strategisch gemacht: jeden Tag eine halbe Süßigkeit aus dem Adventskalender. Das hat mir geholfen. Es ist okay zu essen, worauf du Lust hast, aber nicht zu übertreiben.“

Auch das Völlegefühl war ein Thema. Zerina: „Ich muss lernen, so viel zu essen, weil ich es brauch. Wenn ich mich voll fühl, akzeptier ich das. Ich hab meinem Körper die letzten Jahre nichts gegeben. Er muss sich dran gewöhnen.“ Das besprechen wir im Coaching offen.

Ein weiteres Thema war der Schrittzwang. Ich: „Du bist morgens immer zwei Stunden Schritte gelaufen. Wir haben das von Woche zu Woche runtergefahren und den Zwang in kürzester Zeit komplett abgelegt, ohne Widerstand.“

Beim Sport haben wir reduziert und Yoga eingebaut. Ihre Mama hat mir gesagt, sie hätte nie geglaubt, dass das weggeht.

Wir haben sehr tief angesetzt, mit einer ausführlichen Anamnese: Ernährung, Sport, Essverhalten, ihre Denkweise sowie selbstverständlich ihre Hormone und ihre Gesundheit.

Zerina: „Ich hab angefangen, an meinen Problemen zu arbeiten und zu schauen: Wo ist das Problem? Und nicht die Essstörung als Symptom zu nehmen.“ Die Essstörung ist nur das Symptom, das man von außen sieht.

Ihre Eltern

Im Februar 2023 besuchte mich Zerina gemeinsam mit ihren Eltern, kurz vor ihrem Geburtstag. Ihre Mutter und ihr Vater waren sehr angetan, und es sind viele Tränen geflossen.

„Meine Eltern sagen ständig: Wir sind Gott dankbar, dass wir auf Lina gestoßen sind. Lina war die letzte Hoffnung. Hätten wir Lina nicht gehabt, hätten wir keine Tochter mehr.“

Und: „Du bist ein Engel, der gekommen ist, um unsere Tochter zu retten.“

Zerina: „Mein Vater sagt: Ich kann dich nicht mehr mit der damaligen Zerina identifizieren. Das warst nicht du. Das war diese Essstörung. Du bist so viel mehr als das.“

Du erkennst dich in Zerinas Geschichte wieder und willst da nicht länger allein durch? Im kostenfreien Zyklus-Klarheits-Call schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst und was dein nächster Schritt ist.

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Sechs Monate später: Was sich verändert hat

Ich bin sehr stolz auf Zerina und auf das, was sie seit November 2022 in einem halben Jahr geschafft hat.

Zerina in der Folge: „Gestern hab ich meine neuen Blutbilder bekommen. Meine Ärztin hat gesagt, sie hatte in den letzten drei Jahren noch nie so schöne Blutbilder von mir, weil kein Mangel mehr da ist. Meine Haare fallen nicht mehr aus und fangen wieder an, sich zu locken, wie zuletzt mit 14.“

Ich hab angefangen, wieder einfach Zerina zu sein und nicht die Essstörung.
Zerina

Ich: „Du hast es geschafft, dass du morgens keine Schritte mehr machst, dass du seit Tag 1 nicht mehr erbrichst, dass du nicht mehr ständig im Leistungsdenken steckst.“ Zerina: „Und dass dieses Ich-will-mich-abmagern, um irgendein Problem zu kompensieren, gar nicht mehr da ist.“

Die Therapeuten und Kliniken, die sie als hoffnungslosen Fall abgestempelt haben, lagen falsch. Ich sage ihr: „Du warst nie deine Essstörung.“

Zerina: „Mein Keypoint war, dass ich gelernt hab: Meine Leistung macht mich nicht aus, mein Aussehen auch nicht. Die Menschen lieben mich nicht wegen meiner Noten. Sie lieben mich, weil ich bin. Mir geht's seit eineinhalb Monaten so gut, weil ich gelernt hab, mich selbst zu lieben, so wie ich bin.“

Wir haben mit dem regulären Coaching begonnen und nach einem Monat beschlossen, aufzustocken und 1:1-Gespräche hinzuzunehmen. Dabei kam auch das Medizinstudium zur Sprache.

Zerina: „Ich hab gedacht, meine Familie will das, weil sie immer gesagt haben: Zerina wird unser Doktor. Jetzt weiß ich: Mein Weg ist was ganz anderes. Und das ist auch okay.“ Sie hat auch gelernt, Grenzen zu setzen: „Ich hab immer versucht, es allen recht zu machen und die Welt zu retten.“

Auch bei den Hormonen geht es bergauf. Zerina schrieb mir: „Lina, ich merk, da passiert einiges.“ Und wie fühlt sich das an, wenn die Lebenskraft zurückkehrt? Zerina: „Man hat wieder Bock, was zu erleben.“

„Ich will leben. Ich will reisen, ich will meine Familie lieben. Food Freedom. Ich will nicht mehr erbrechen. Dieses Völlegefühl ist in Ordnung. Ich will eine gescheite Kniebeuge lernen.“

Und: „Ich will einfach leben. Ich merk langsam, wie viel in mir steckt, und das will ich jetzt ausleben.“

Was die Essstörung ihr genommen hat

Zerina will das nicht verschweigen: „Ich hatte sehr schöne Zähne und hab es geliebt, zu lächeln. Irgendwann haben die Zähne stark unter dem Erbrechen gelitten. Heute schmerzt Essen, Kauen und Trinken. Bei jedem Apfel hab ich Angst, dass ein Zahn abbricht.“

„Dazu kommt die Speiseröhre: öfter eine Entzündung, nachts Krämpfe. Wenn du nachts um zwei weinend aufstehen musst und dein Vater nicht weiß, was er machen soll, ist das nicht schön. Diese Schmerzen erinnern mich daran, was ich mir angetan hab.“

Und: „Es raubt dir Lebensqualität. Du kannst nicht mehr lachen, weil es dir peinlich ist, deine Zähne zu zeigen.“

Bei der Anorexie macht man sich unsichtbar. Da frage ich: „Warum willst du dich unsichtbar machen, warum willst du verschwinden?“

Und bei der Bulimie: „Was traust du dich nicht auszusprechen, was traust du dich nicht zu fühlen, was liegt da begraben?“ Nicht essen oder essen und erbrechen löst kein Problem. „Vielleicht hast du in solchen Momenten Angst, du selbst zu sein.“

Zerinas Rat an dich

Zerinas Stichwort ist Vertrauen: „Vertrau darauf, dass es für dich einen Weg gibt. Und wenn andere sagen, du bist nicht genug, du wirst sterben: Hör nicht zu, hör auf dich. Du lebst nur einmal. Nutz diese Chance, um für dich zu leben, nicht das Leben anderer.“

Und wenn man Angst vor dem ersten Schritt hat? „Versuch's. Angst ist unser größter Freund. Wenn du vor etwas Angst hast, dann mach es. Wenn du Angst hast, mit jemandem über dein Problem zu reden: Das ist eine Person, die dir helfen will. Vielleicht ist die Person, mit der du dein Erstgespräch hast, die Person, die dein Leben rettet.“

Mein Rat lautet: Wenn dein Bauchgefühl Ja sagt und dein Kopf Nein, dann mach es.

Zerina: „Und wenn ein Problem da ist, sprich es an. Du bist im Coaching, damit dir geholfen wird.“

Zerina über uns: „Meine Mama sagt inzwischen: Du liebst Lina mehr als mich, du schreibst ihr mehr. Aber du darfst die Bindung aufbauen, du darfst vertrauen, du darfst für dich gehen.“

Und über die Zukunft: „Ich weiß nicht, was passiert. Ich hab aufgehört, Wahrsagerin zu spielen. Aber ich weiß, dass ich seit sechs Monaten lebe. Das bedeutet mir die Welt.“

Das schreibt Zerina

Zerinas Feedback nach fast sechs Monaten, in ihren Worten:

Kein Bulimie-Rückfall seit dem 01.11.2022. Seit dem Start mit Lina. Fast 6 Monate arbeiten wir zusammen und niemals hätte ich gedacht, dass ich heute hier stehe, wo ich eben stehe.

Ich habe gelernt, mich selbst zu akzeptieren und ja, auch zu lieben. Mein Spiegelbild betrachte ich zufrieden, weil ich selbst so stolz auf mich bin, dass ich heute vor diesem Spiegel stehen kann.

Wäre ich damals nicht auf Lina gestoßen, auf eine Frau, die das Gleiche durchstehen musste und heute stark da steht, wäre ich heute nicht die, die ich bin.

Lina tritt mir liebevoll in den Hintern, um mir klarzumachen, wie viel Potenzial ich habe und wie stark ich eigentlich bin. Ohne sie hätte ich nie so weit gehen können. Noch vor einem Jahr war mir nichts wichtiger als Leistung.

Doch war ich glücklich? Keine Sekunde. Heute entscheide ICH mich für MICH. Das ist MEIN Weg in mein intuitives, essstörungsfreies Leben. Ich kämpfe für mich – mit dem Bewusstsein, dass alles im Leben so kommen wird, wie es für mich bestimmt ist. Auch Lina ist für mich bestimmt.

Lina ist immer da. Sie geht mit mir in meinem Tempo. Sie hat mir klargemacht, was getan werden muss, um meine Ziele zu erreichen, auch wenn es manchmal weh tut. Lina ist nicht nur ein Coach für mich.

Sie ist mittlerweile eine Freundin geworden, die sich manchmal mehr für mich freut, als ich für mich selbst.

Danke Lina, dass du mich durch deine Arbeit leben lässt – Zerina is coming back: stronger than expected. Und keiner kann mich mehr aufhalten. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Monaten sein wird.

Ich weiß nur eins: Es wird so viel besser, als ich es erwarten würde. Das haben mir die Monate im Team gezeigt, weshalb ich noch lang dabei bleiben werde! ❤️

Zerina

Mehr Feedbacks findest du hier.

Wie es Zerina heute geht

Unsere Folge ist im Frühjahr 2023 entstanden. Heute ist Zerina zertifizierte Breathwork-Instructorin und sogar Teil meiner Female Balance Sisterhood: Dort hält sie in ihrer eigenen Breathwork-Session den Raum für die Frauen der Gruppe.

Ihre Periode, die während der Essstörung ausgeblieben war, ist wieder da. Und statt sich streng vegan zu ernähren, isst sie heute das, was ihr Körper verlangt.

Ich bin Lina, staatlich geprüfte Ernährungsberaterin, Health Coach für Frauengesundheit und Expertin für Zyklusverlust. Ich kenne Essstörungen aus eigener Erfahrung. Auch du hast es verdient, selbstbestimmt zu leben. Ich helfe dir gern dabei.

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